Pro und kontra Vereinsstadel in Weiler

CSU Dämmerschoppen mit Vereinsvorständen

 

Weiler. Jährlich lädt der CSU-Ortsverband die Vereine unter dem Motto „wo drückt der Schuh“ zu einem Dämmerschoppen ein. CSU-Fraktionssprecher im Gemeinderat Xaver Fink konnte stellvertretend für den Ortsvorsitzenden Eberhard Rotter die zahlreich gekommenen Vereinsvertreter sowie die CSU-Gemeinderäte begrüßen.

Auf die Fragen, was brauchen, was wünschen, was erwarten die Vereine von der Marktgemeinde kam man ziemlich schnell zum Thema „was tut sich in Sachen Vereinsstadel am alten Bahnhof“.  Ralf Weiß als Vertreter der Ortsgruppe des Roten Kreuz berichtete von einem Treffen mit dem Bürgermeister, Mitte des vergangenen Jahres, bei dem die Wünsche und Anregungen der Vereine vorgetragen wurden. Es kamen dabei von den Vereinen Vorschläge, wie eine Bühne ähnlich dem Dorfplatz Ellhofen, für Konzerte und Vorführungen sowie der Wunsch nach einem größeren Veranstaltungsstadel für Veranstaltungen mit Eigenbewirtung zur Sprache. Jedoch bis heute erhielten die Vereine von der Gemeinde keine Antwort auf diese Fragen, wurde mehrfach beklagt. Auch die anwesenden CSU-Gemeinderäte konnten diese Nachfrage nicht beantworten, da sie über den Sachstand nicht informiert wurden.  Hans Hölzler Vorsitzender der Kolpingsfamilie meinte, dass das Kolpinghaus nicht ausgelastet sei und deshalb die Vereine sich doch stärker dort einmieten sollten. Barbara Bernhard vom Partnerschaftsverein bot an den Schwedenkeller im Gasthof Linde auch anderen Vereinen zur Mitnutzung zu überlassen. Gemeinderat Werner Weiß meinte das Problem „Veranstaltungsraum“  tauche in Weiler immer dann auf, wenn größere Veranstaltungen mit mehr als 150 Besuchern anstünden, dann sei nicht einmal mehr der Festplatz am Stadiongelände für den Zeltaufbau ausreichend , geschweige denn ein fest überdachter Raum verfügbar und deshalb wünschten sich die Vereine mehr Unterstützung der Gemeinde für solche Veranstaltungen. CSU-Fraktionsvorsitzender Xaver Fink und Gemeinderat Bruno Bernhard zeigten sich für die Wünsche der Vereine offen und meinten, wenn ein nachhaltiges Nutzungskonzept vorliege, könne sich die CSU-Fraktion durchaus vorstellen, dass man das Bahnhofsgelände für eine solche Nutzung überplane, mit dem Ziel eine Ortszentrum für die zahlreichen Aktivitäten der Vereine zu schaffen. Michael Weiß (BRK) regte an, insbesondere die Jugendarbeit der Vereine mehr zu schätzen und zu belohnen, er könne sich vorstellen, dass ein Verein oder Jugendgruppen Patenschaften für bestimmte gemeindliche Aufgaben übernehmen und dafür von der Gemeinde mit einer Prämie bedacht würden. Als Beispiel wurden  schlecht gepflegte Wanderwege angeführt; ein Verein könnte sich freiwillig für einen vereinbarten Zeitraum als „Pate“ sich um einen solchen Wegabschnitt kümmern und dafür belohnt werden. Dieser Vorschlag fand bei den Anwesenden große Zustimmung. Hermann Zirn vom Kneippverein regte an, dass an der Bushaltestelle „Alte Apotheke“ in der Bregenzerstrasse ein Schild mit dieser Bezeichnung angebracht werden sollte, damit auch jüngere Bürger erkennen können, wo diese Haltestelle ist. Zum Schluss bedankte sich Xaver Fink auch im Namen der anwesenden Gemeinderäte für die guten Vorschläge an diesem Abend und insbesondere für die segensreiche Arbeit der Vereine in unserem Heimatort .