Tourismusmanagement im Westallgäu

 

 

„Die Lage ist etwas zerfahren". So beschreibt Scheideggs Bürgermeister Uli Pfanner  die Diskussionen

um ein gemeinsames Tourismusmanagement im Westallgäu. Seit Wochen liegt ein Vorschlag des Institutes SSWP für Kommunal und Regionalentwicklung auf dem Tisch. Während die meisten Gemeinden eine Beteiligung zugesagt haben, hat Scheidegg als wichtigster Fremdenverkehrsort abgelehnt. 2004 hatten die Westallgäuer Gemeinden gemeinsame Imagebroschüren. Es sollte ein erster wichtiger Schritt zu mehr Zusammenarbeit in Sachen Fremdenverkehr sein. Eine gemeinsame Organisation, ein: Auftritt als „Westallgäu" war das Ziel, das die Bürgermeister damals ausgaben. Damit sollte  die Region wettbewerbsfähiger werden, die Gemeinden sich zudem mittelfristig auch Geld sparen

Wie das konkret erreicht werden soll, darüber wird hinter den Kulissen seit Jahren gerungen.

Mehrere Gemeinden haben über dieses Tourismuskonzept öffentlich diskutiert und entsprechende Beschlüsse gefasst. Von der Gemeine Weiler war dabei nichts zu lesen.

 

Leserbrief vom Gerhard Meßmang

Zu Beschlüsse von Gemeinderäten über Diskussion für Westallgäuer  Tourismusmanagement. (Bericht vom 31.03.2009)

Warum fehlt der Markt Weiler – Simmerberg bei den Beschlüssen von Gemeinderäten? Vor 3 Jahren schon beantragte ich eine Ausschusssitzung vom Tourismus u. kurörtliche Entwicklung. Bis jetzt noch keine Sitzung, keine Information, keine Diskussion weder im  Ausschuss oder Gesamtgemeinderat.

Ist das konsequente Umsetzung der regionalen Tourismusinitiative, ist das Neugestaltung im Dialog mit dem Bürger ? wie bei den letzten Wahlen zu lesen war!

Nein, das ist nicht einmal Bürgernähe mit den Gemeinderäten und das ist nicht Sachlichkeit und Toleranz im Umgang miteinander, werter Herr Bürgermeister Rudolph.

Ein immer noch interessierter Bürger und Vermieter am Gemeindegeschehen.

 

Gerhard Meßmang GR a.D.