Bürgergespräch am 16.07.2008
 

 

Entscheidung um Seniorenheim  

Die CSU Weiler begrüßte am Mittwoch den 16.Juli 2008 erstmals Bürger zum Bürgergespräch.

Der Ortsvorsitzende Georg Michl sagte, man müsse den Bürger ins Boot holen, und diesem eine Plattform zum Meinungsaustausch anbieten. Deshalb sollen künftig zu kommunalpolitischen Themen solche Gespräche stattfinden.

Ziel des ersten Bürgergesprächs war nicht, ein Ergebnis zu finden zum Thema Ja oder Nein Seniorenheim Rothach, Pro oder Kontra WSB (Westallgäuer Seniorenbetreuungs gGmbH), welche das Haus betreibt, sondern die Meinung der Bürger dazu einzuholen.

Schnell wurde klar, dass kaum Informationen bei den Bürgern dazu angekommen sind, weswegen die Bürgerversammlung am Freitag, 25. Juli, im Kolpinghaus von der CSU sehr begrüßt wird. Bereits im September 2007 hat sich der Marktgemeinderat für einen Neubau ausgesprochen, die Art der Umsetzung war und ist nach wie vor unklar: Wer soll's bauen? Wer betreibt? Welche Einflussmöglichkeiten hat die Gemeinde bei Fremdvergabe? Wer muss die Zeche zahlen, sprich wie entwickeln sich die Heimkosten bei einem Neubau?

Fragen, die sowohl den Marktgemeinderat aber auch die anwesenden Bürger, unter ihnen Mitarbeiter der WSB, beschäftigen. Die steigenden Ansprüche der Pflegekassen an die Pflegequalität, die Zunahme der Kosten- und Konkurrenzsituation auf dem Altenpflegemarkt, die gestiegenen

Anforderungen der Kunden, sprich Bewohner und Angehörige, aber auch die Verantwortung der Marktgemeinde gegenüber den Bewohnern, Mitarbeitern und nicht zuletzt dem Mitgesellschafter, der Gemeinde Scheidegg (deren Seniorenheim St. Vinzenz ebenfalls von der WSB betrieben wird) zwingen zum Handeln, so Gemeinderat Bruno Bernhard.

Die Gemeinderäte der CSU sprachen sich dafür aus, dass die Entscheidungen schnell und in öffentlicher Sitzung zu treffen seien.

Verfasser: Bruno Bernhard