Leserbrief

08.04.2016

Zum finanziellen Wohl der Gemeinde

Betrifft: Leserbrief "Bahnhof-Verkauf auf Eis legen" vom 17. März sowie die Berichterstattung rund um das Thema Bahnhof in Weiler.

"Den Bahnhof-Verkauf auf Eis legen"- das ist schon seit Jahren geschehen. All die Diskussionen fan- · den jahrelang schon statt. Hier eine Chronik, welche mögliche Nutzungsfarmen schon im Gespräch waren: 13. Oktober 2008: Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. . 25. Oktober 2011: Kulturbahnhof (Musikverein)- Abriss oder Sanierung. 11. Juli 2012: Westallgäu-Haus, regionale Produkte, Touristik- ' Plattform. Dr. Ferber spricht von "Licht am Ende des Tunnels". Bürgermeist~ und Verwaltung sollen die Sache weiterentwickeln. 8. November 2012: Straßenverlegung, verkehrsberuhigter Bereich, Wochenmarkt. · 22. April2013: Bürgermeister diskutiert mit Vereinsvorständen über einen Erlebnisstadel 17. Dezember 2014: Zustimmung zu einem Investorenmodell Sanierung zeitnah geplant. 30, Januar 2015: Klausurtagung des Gemeinderates (Ziele und Umgang miteinander). · Gott sei Dank ist jetzt zum Wohle, besonders aber zum finanziellen Wohle der Gemeinde die mehrheitliche Entscheidung des Gemeinderates gefallen, an einen privaten Investor zu verkaufen. Was bewegte zwei so engagierte ehrenamtlich tätige Gemeinderäte zu solchen Aussagen? Herr Zwerger sagt, das hat ein "Gschmäckle" (Allgäuer Ausdruck für "Vetterleswirtschaft"). Was meinte er wirklich alles damit? Sicherlich hatte sich viel mehr angesammelt als das, was Herr Rotter als Gründe genannt hat. Herr Dr. Ferber spricht von "Verleumdung" und fordert · Herrn Zwerger auf, er soll sich überlegen, ob er als Gemeinderat mit solchen Aussagen und Denken im Kopf noch geeignet ist-also zurücktreten. Herr Bürgermeister Rudolph hätte sie zurechtweisen müssen, anstatt selbst noch Öl ins Feuer zu gießen. Gerhard Meßmang, Simmerberg