Betriebsbesichtigung der CSU Weiler-Simmerberg bei RAWE Electronic

 

Weiler-Simmerberg. Die Zeichen stehen auf Erweiterung beim Weilerer Traditionsunternehmen RAWE Electronic. Davon konnten sich die Mitglieder der CSU-Gemeinderatsfraktion und der CSU-Ortsvorstand bei einer Besichtigung der Produktionshallen, der Verwaltung und der Entwicklungsabteilung auf dem Firmengelände an der Bregenzer Straße selbst überzeugen. Die Firma beabsichtigt im kommenden Jahr den Neubau einer weiteren Fertigungshalle.

 

Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens mit rund 200 Mitarbeitern und rund 30 Millionen Euro Jahresumsatz durch Geschäftsführer Markus Hertkorn, bei der den Teilnehmern die wichtigsten Geschäftsfelder dargestellt wurden, besichtigten die Gäste, gemeinsam mit dem technischen Leiter Axel Schubart und Personalchefin Sonja Rochelt zunächst die Produktionsanlagen. Für viele namhafte Kunden wie Audi, BMW, Daimler oder Liebherr produziert das Unternehmen elektronische Baugruppen und Systeme, ganz an den kundenspezifischen Wünschen orientiert. Verkaufsschlager und in vielen deutschen PKWs verbaute Komponente ist seit rund 15 Jahren der Leuchtweitenregler. Auf einer eigenen automatisierten Fertigungsstraße werden täglich rund 30.000 Exemplare gefertigt. Aber auch im eigenen Haushalt sind Produkte von RAWE zu finden, etwa in Haushaltsgroßgeräten von Bosch und Siemens. Dabei hat RAWE einen wichtigen Wettbewerbsvorteil im Vergleich zur Konkurrenz: Durch die Kooperation im Rahmen der Zugehörigkeit zur Demmel-Gruppe kann dem Kundenkreis ein Komplettsystem angeboten werden. Kunden haben so nur einen Ansprechpartner für ein komplexes Produkt. Von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Ersatzteilversorgung erfolgt alles aus einer Hand.

 

Seit der Gründung im Jahr 1971 wächst das Unternehmen stetig am Standort Weiler. Und auch in den kommenden Jahren stehen die Zeichen auf Wachstum. Geschäftsführer Hertkorn bekräftigte nochmals den Wunsch von RAWE am derzeitigen Standort in Weiler erweitern zu können. Ortsvorsitzender Eberhard Rotter und CSU-Fraktionsvorsitzender Xaver Fink sicherten dem Weilerer Traditionsbetrieb ihre Unterstützung zu und Joachim Zwerger bekräftigte nochmals die Haltung der CSU, dass Entwicklungsmöglichkeiten für ansässige Betriebe klare Priorität gegenüber der Ansiedlung neuer Betriebe genießen müssen.

 

Auch diskutiert wurde das Thema Fachkräftesicherung. Neben der eigenen Ausbildung im Haus, sowohl in kaufmännischen, wie auch technischen Berufsfeldern und einer Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg am Campus in Friedrichshafen zur Ausbildung von Ingenieuren, genießt das Weilerer Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt einen guten Ruf. „Bisher konnten wir noch jede benötigte Stelle neu besetzen“, so Sonja Rochelt. Auch die Abwanderung zu anderen Unternehmen sei sehr gering.

 

„Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft von RAWE am Standort Weiler werden wir als CSU Ortsverband und Gemeinderatsfraktion weiter begleiten und – wo es möglich ist – natürlich gerne unterstützen“, so Eberhard Rotter und Xaver Fink.“