Bürgergespräch Schreckenmanklitz am 06.03.2014
 

 

Verwirrung um Gewerbeflächen in Weiler

Klartext beim Bürgergespräch in Manklitz

 Weiler Die Diskussion um das geplante Gewerbegebiet Hammermühle, der katastrophale Zustand der Straße von Schreckenmanklitz nach Manzen, die touristische Positionierung des Ortes, die Loipenpflege und Winterwanderwege sowie die Verkehrssicherheit auf der Zufahrtsstraße von der B 308 prägten das CSU-Bürgergespräch im Campingstüble Schreckenmanklitz. Gemeinderatskandidatin Reichart zeigte sich erbost, dass die Freien Wähler im Wahlkampf, auf ihrem ldw. Grundstück, wo ihre Familie eben einen neuen Stall errichtet hat, ein Gewerbegebiet mit 53.000 Quadratmetern ausgewiesen hätten. Die anwesenden Gemeinderäte stellten klar,  dass es sich hier um eine irreführende Aussage handele, richtig sei, dass dies im Flächennutzungsplan vor 15 Jahren angedacht war, da die Grundstücke aber nicht im Besitz der Gemeinde sind, handele es sich um eine unrealistische Planung. Josef Huber bemerkte, dass man beim Gewerbegebiet Hammermühle sehr wohl abwägen müsse inwieweit sich das mit der Tourismusregion vertrage. Tourismus und insbesondere Urlaub auf dem Bauernhof vertrage keine zersiedelte Industrielandschaft. Die Gemeinderäte Xaver Fink und Bruno Bernhard fühlten sich damit einmal mehr in der strikten Ablehnung des Gewerbegebietes durch die CSU-Fraktion bestätigt. Schließlich gehe es vorrangig darum, Baulücken innerorts zu schließen. Allein beim Pennymarkt stehen noch über 25000 Quadratmeter Gewerbefläche zur Verfügung, meinte Gemeinderat Jaoachim Zwerger. Da Manklitz stark vom Tourismus geprägt ist, wurde mehrfach gewünscht nicht nur das Loipennetz zu verkürzen und dafür besser zu pflegen, sondern auch einen gewalzten Winterwanderweg von Schreckenmanklitz nach Weiler anzulegen, was von anwesenden CSU-Kandidaten spontan befürwortet wurde.

Erwin Ihler und Rupert Wiedemann schilderten, dass die Straße von Manzen nach Schreckenmanklitz „Dank der Navi-Geräte“ von sehr vielen Autos benutzt werde und deshalb das Teilstück, das auf Weilerer Gemeindegebiet liegt, mit etwa 4-500 m Länge in einem katastrophalen Zustand sei, die Stadt Lindenberg habe den oberen Teil bestens instand gesetzt. Von Peter  Schneider wurde angeregt, die Verkehrssicherheit auf der steilen Zufahrt von der Alpenstraße durch das Anbringen einer Leitplanke zu erhöhen, er berichtete von gefährlichen Vorkommnissen auf schneeglatter Fahrbahn.

 Insgesamt, so Fraktionssprecher Xaver Fink, erfahre  die CSU bei den Bürgergesprächen immer noch mehr Zustimmung für ihre Haltung, sei es die ablehnende Haltung beim Erwerb des Eschenlohr-Hauses oder die Bahnhofsneugestaltung, immer mehr Bürger würden die CSU in ihrer Haltung bestärken. Er baue jetzt darauf, dass die Wähler diese Haltung auch bei ihrer Wahlentscheidung zum Ausdruck bringen, denn nur mit einer tragfähigen Mehrheit könne die CSU ihre Haltung in der Gemeindepolitik auch umsetzen.

 Bericht: Bruno Bernhard