Wahlkampfauftakt der CSU Weiler-Simmerberg

im Kolpinghaus Weiler am 07.02.2014

Mit mehr  CSU-Sitzen im Gemeinderat  mehr Bürgerwillen umsetzen

 

Weiler Eine gut besuchte Veranstaltung, eine äußerst engagierte Diskussion und viel Persönliches über die Kandidaten der CSU für den Gemeinderat und den Kreistag konnten die Besucher der Auftaktveranstaltung zu den bevorstehnden Kommunalwahlen im Kolpinghaus in Weiler erleben. Der CSU Kreis- und Ortsvorsitzende Eberhard Rotter moderierte die Versammlung, die von einer Powerpoint-Präsentation über die Kandidaten begleitet wurde. Gemeinderat Joachim Zwerger informierte über das 15 ha große Gelände zwischen Hammermühle und Buch, auf dem Bürgermeister Rudolph ein Gewerbegebiet errichten will. Die CSU will das verhindern, weil damit die Zersiedlung des Rothachtales und die Preisgabe von landwirtschaftlichen Nutzflächen unverantwortlich vorangetrieben werde, denn Grund und Boden sind nicht vermehrbar, so Zwerger. Harald Bendick appellierte an die Verantwortlichen, gemeinsam in Abwägung aller Interessen zwischen Naturerhalt, Landwirtschaft und Gewerbeansiedlung einen Kompromiss zu finden. Gemeinderat Antonius Wucher mahnte, dass die Lockerung der Bestimmungen im Einheimischenmodell  für die Bauplatzvergabe zu einer rasanten Verknappung von Bauland führe und dass deshalb die Vergabekriterien dringend wieder restriktiver gehandhabt werden müssen. Gemeinderatskandidatin Margot Blenk bemerkte, dass bei einer Gewerbegebietsausweisung auch die Verkehrsbelastung im Ort und in Wohnbereichen nicht zunehmen dürfe. Bruno Bernhard informierte über die Entwicklung und den Stand  der Seniorenbetreuung im Alten –und Pflegeheim Rothach und kritisierte, dass der Betreiber des Seniorenheimes Allgäu Stift derzeit im Bauplan eine viel zu kleine Kapelle für nur 35 Personen plane, obwohl die bestehende Kapelle, in der etwa 50 Plätze sind, meist voll belegt ist, weil viele Angehörige den Gottesdienstbesuch mit einem Besuch der Angehörigen verbinden. Walter Morent bezweifelte ob der Untergrund für den Neubau tauge, da bereits jetzt bei der Errichtung des Gebäudes für das Betreute Wohnen, rund eine halbe Million Mehrkosten durch den schlechten Untergrund entstanden seien und der Träger mit Schadenersatzforderungen der Anlieger wegen der Folgeschäden aufgrund von entstandenen Setzungsrissen an den Häusern rechnen müsse. Zum Kauf des Eschenlohrhauses begründete Eberhard Rotter die ablehnende Haltung der CSU damit, dass man bislang nicht einmal wisse, was man mit dem Bahnhof anfangen wolle und deshalb ein zusätzliches Gebäude, für das es kein realistisches Nutzungskonzept mit nachhaltiger Finanzierbarkeit gebe, eine unverantwortliche Belastung für die Gemeinde wäre. Walter Böhmer unterstützte diese Auffassung und bemängelte, dass die Gemeinde  nicht einmal den Pflichtaufgaben, wie angemessene Instandhaltung von Straßen, Geh- und Wanderwegen nachkomme. Die Bewerber der CSU sind überzeugt davon, dass man nur mit den Bürgern die gemeindliche Entwicklung betreiben könne und dass das geschehen soll, was möglichst vielen Bürgern  nutze, meinte Margot Blenk, Einzelinteressen hätten hier keinen Platz. Eberhard Rotter appellierte an die Anwesenden den CSU Kandidaten die Stimmen zu geben, damit künftig die Interessen der Bürger besser und direkter umgesetzt werden können.

Bericht: Bruno Bernhard