CSU-Bürgergespräch in Ellhofen
 


am 02.05.2013

Ortsdurchfahrt Ellhofen nicht mehr zumutbar

Ellhofen  Dass die Ortstafel von Ellhofen am 1. Mai mit dem Zusatz „Ortsdurchfahrt nur mit Geländewagen befahrbar“ versehen wurde, sei kein Scherz brachten mehrere Teilnehmer beim Bürgergespräch des CSU-Ortsverbandes mehr als deutlich zum Ausdruck. Georg Michl und Alfred Brey beklagten, dass neben den Autofahrern insbesondere die Anwohner die Leitragenden der schlechten Straße seien. Vor allem der Schwerverkehr verursache durch die vielen Schlaglöcher einen unzumutbaren Lärm, der sogar die Bewohner in der 2. und 3 Häuserreihe neben der Straße belaste. MdL Eberhard Rotter in seiner Funktion als Ortsvorsitzender von Weiler-Simmerberg und Kreistagsmitglied erläuterte dazu, dass der Landkreis die Ortsdurchfahrt in Angriff nehme, sobald die Gemeinde, die für den Gehsteig zuständig sei, das wünsche. Da Bürgermeister Rudolph als Mitglied im Kreisausschuss das bislang nicht beantragt habe, könne der Landkreis die Ortsdurchfahrt nicht in Angriff nehmen. Im Übrigen seien im gemeindlichen Haushalt bislang keine Mittel für diese Maßnahme vorgesehen. Die nahezu vollständig anwesende CSU-Gemeinderatsfraktion und weitere Gemeinderatsmitglieder nahmen diesen berechtigten Wunsch der Ellhofer Bürger aufmerksam zur Kenntnis und sahen zwingenden Handlungsbedarf der Gemeinde gegeben. Insbesondere müssten die Grundstücksverhandlungen für den Ausbau des  Gehweges geführt werden, denn es gebe Engstellen, die erhebliche planerische Vorarbeiten verlangten.

 

Georg Michl machte darauf aufmerksam, dass es in Ellhofen keine Bauplätze mehr gebe und damit junge Familien kaum Möglichkeiten hätten sich in ihrem Heimatdorf anzusiedeln. Eberhard Rotter und Xaver Fink sahen auch hier den Handlungsbedarf der Gemeinde, denn es könne nicht sein, dass der Ort durch Dorferneuerung Ort aufgewertet werde, gleichzeitig aber für junge Familien kein Bauland zur Verfügung stehe. Adolf Trenkle ist das „wilde Plakatieren“ im Ort und außerhalb ein Dorn im Auge, er wünschte sich, dass die Gemeinde dem, zumindest mahnend, Einhalt gebiete, denn es entstehe nicht nur Unrat sondern auch eine Verkehrsgefährdung durch die vielen Plakate, die den Autofahrer vom Verkehr ablenkten. Georg Michl stellte die Frage, „wie lange Weiler noch brauche, bis der Bahnhofsplatz in Ordnung gebracht werde, er meinte, es gebe über die Städtebauförderung reichhaltig Möglichkeiten, hier endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Eberhard Rotter erläuterte, dass er sich derzeit mit dem Bürgermeister stark mache für eine interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden, denn diese sei Voraussetzung für Fördermittel aus der Städtebauförderung.